Bericht Handball-Zeitung, 31.10.17
Bilder SG Bretzenheim

Vorbericht

30.10.2017

Feiertagsmatch gegen den ungeschlagen Tabellenführer um 17 Uhr in der IGS

Man muss schon den Hut davor ziehen, was der kommende Gegner der ISCHN in dieser Saison bereits erreicht hat. 6 Spiele, 12:0 Punkte und das bei vielen schwierigen Gegnern, wie unter anderem Leipzig, Fritzlar, Eddersheim oder Makranstädt. Damit steht die Mannschaft aus dem Wetteraukreis folgerichtig auf dem ersten Platz der 3.Liga Ost. Noch bemerkenswerter an dieser Leistung ist, dass die hessische Spielgemeinschaft vergangene Saison mit 19 Punkten insgesamt den 7.Platz belegte, und sich mit Ausnahme von Leonie Nowak (Kreis / zuvor HSG Kleenheim) nicht mit großen Namen verstärke. Das Team von Christian Breiler hat also weniger die alles überragenden Einzelspielerinnen, vielmehr setzten sie die Tugenden wie Teamgeist und Siegeswille in dieser Saison bislang so gut um wie kein anderes Team in der Liga. Damit hat es sich Gedern/Nidda redlich verdient als Favorit in das Spiel zu gehen.

Die ISCHN, die erst am Samstag mit dem 28:14 Sieg beim punktlosen Tabellenletzten Plesse-Hardenberg das Kontrastprogramm zum Spitzenreiter hatten, konnten vergangene Saison aber beide Spiele gegen die HSG gewinnen und werden sich auch in der bevorstehenden Partie was ausrechnen und vor allem top motiviert sein. Schließlich gibt es nichts schöneres als die Weiße Weste des Erstplatzierten zu beschmutzen. Beim jüngsten Auswärtssieg in Niedersachsen lobte ISCHN Coach Christian Grzelachowski die Leidenschaft und Emotionen seines Teams. Zwei Grundvorraussetzungen für die schwierige Aufgabe. „Gedern/Nidda hat zur Zeit das Momentum auf seiner Seite. Wir wollen aber unsere Leistung bringen und die Partie gewinnen“, beschreibt der Trainer der Gastgeber die Situation. Im Angriff werden die ISCHN sich wohl mit einer 6:0 Abwehrformation der Gäste auseinander setzen müssen. Gelingt dies gut und arbeitet im Gegenzug die eigene Defensive ordentlich darf man sich auf ein enges Match gefasst machen. Und dann kann auch noch der Heimvorteil, der gerade im letzten Heimspiel gegen Birkenau zum Tragen kam, vielleicht den Ausschlag geben. Deswegen gilt für alle SG-Fans: die „IGS-Hölle“ wieder zum kochen zu bringen!